|
|
| |
|
|
|
|
|
| |
|
|
Sie finden hier die Beschreibung der wichtigsten ungarischen Städten und Sehenswürdigkeiten. Es lohnt sich diese Städte zu besuchen.
Diese Texte werden Ihnen bei der Planung Ihrer Ungarnreise viel helfen.
Verwenden Sie die Verbindungen unter, um zum Ablick zu springen:
|
|



|
| |
|
|
|
|
|
Budapest
Die Hauptstadt von Ungarn, mit beinahe zwei Millionen Einwohnern, Zentrum der Verwaltung, der Industrie, des Handels, des Verkehrs, des Schulwesens, der Kultur, der Kunst und des Sports; meistbesuchtes Ziel des Fremdenverkehrs. Die liegt an den beiden Ufern der Donau. Das Karstwasser bricht in Quellen beinahe dei ganze Linie des Donauufers entlang auf die Oberfläche. Thermalwässer begründen die weltberühmte Badkultur, die in der Römerzeit begann und in der Türkenzeit etwickelt wurde. Budapest hat die meisten Bäder unter allen Hauptstädten der Welt. Das architektonische Erbe von Budapest ist fast zweitausend Jahre alt. Die Überreste von Aquincum wurden in Óbuda gefunden. Buda und Pest entwickelten sich im 12./13. Jahrhunderten zu Städten. Nach dem Mongolensturm 1242 begann die Bebauung des Burghügels (Várhegy). Der Königshof wurde von Ludwig dem Großen 1347 von Visegrád nach Buda verlegt, wobei eine fast zweihundertjährige Bautätigekeit begann - Palast und Festungen entstanden. Der Palast des Königs Sigismund war im gotischen Stil mit reichlichen Ornamenten versehen. 1419 standen schön Friss-palota (Firscher Palast) und der Arkadenhof. Matthias Corvinus wurde 1458 zum König gewählt, der über ein starkes Heer, zetralisierte Macht und riesige Güter verfügte und den prächtigsten Palast im derzeitigen Europa erbaute. Sein Hof war ein Heim der Humanistenkultur. 1526 wurde Buda von den Türken geplündert, die Schätze wurden wegbefördert. 1541 wurde Buda nochmals von den Türken eingenommen. Während Ihrer 150 jährigen Herrschaft wurde hauptsächlich nur die Festung gebaut, so daß der Palast langsam zu verfallen begann. 1686 war Buda befreit, lange Zeit geschah aber nichts mit den Gebäuden. Unter der Regierung von Maria Theresia wurde der Palast auf das Betrieben der ungarischen Stände für den Sitz des Palatins aufgebaut. Die heute Matthiaskirche genannte Jungfrau-Maria-Kirche wurde nach 1250 20 Jahre lang gebaut. Die heutige Ansicht der Matthiaskirche ist nach den Plänen von Frigyes Schulek entstanden. Sie bildet mit der 1901 im neoromanischem Stil gebauten Fischerbastei eine Einheit. Der Bau der Kettenbrücke wurde von István Széchenyi 1839 Obernlaßt und 10 Jahren nach den Plänen von Tierney William Clark, unter der Leitung von Adam Clark beendet. 1857 war auch der Tunnel, 1870 die Standseilbahn fertig. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts war Pest bereits zu einer großen reichen Stadt gewachsen. Pest war schon am Anfang des XIX. Jahrhunderts zu einem Wirtschafts- und Kulturzentrum ausgewachsen. 1808 wurde der Stadtverschönungsplan vom König abgenommen. So begann eine großangelegte Urbaniseriung mit Kanalisation, Straßenbau, Abrissen und Parzellenaufteilung. 1817 wurde das Pester Stadtwäldchen angelegt. Das war der erste öffentliche Parkbau in der Welt. Im 18. Jahrhundert verschwanden die türkischen Gebäude, die Ruinen und Überreste wurden eingebaut, so das ein einheiliches Barockstadtbild entstand. Im 19. Jahrhundert ist der klassizistische Stil herrschend geworden. Wichtigste Sehenswürdigkeiten: Nationalmuseum (klassizistisch), Sankt-Stephans-Basilika (klassizistisch und neo-Renaissance), Pester Redoute, Synagoge in der Dohány Straße (byzantinische Moorstil, die zweitgrößte Synagoge der Welt), das Gebäude der Ungarischen Akademie der Weissenschaften (Neoreneissance), das Opernhaus, Parlamentes. |
|
 |
| |
|
|
|
|
|
Szentendre
Stadt mit 19000 Einwohnern; Südtor des Donauknies. Stadt der Künste und der Museen. 1690 wurde sie von 800 serbischen Familien neubesiedelt, die vor den Türken flohen. Sitz des greichisch-ortodoxen serbischen Bistums, damit Kirchen- und Kulturzentrum der ungarländischen Serben. Serbische Monumente: die Kathedrale Belgrad (1764, barock), die Kirchen Blagovestenska (1763, barock), Preobrazenska (1746) und Péter-Pál-Kirche (1708, barock), refomierte Kirche (ehemalig Opovaschka, 1746, barock). Die erste Kirche an der Stelle der katolischen Pfarrkirche am Burghügel wurde 1294 von Rittern aus Esztergom verwüstet, die aber im 14. Jahrhundert im gotischen Stil neu aufgebaut und 1710 restauriert wurde. Von den vielen Austellungen sind hevorzuheben: Károly-Ferenczy-Museum, Bildergalerie von Szentendre, Sammlung der serbischen Kirchengeschichte, Czóbel-Museum, Margit-Kovács-Keramikmuseum, János-Kmety-Gedenksmuseum, Serbisches Ortodoxmuseum, Etnographisches Freilichtsmuseum (Skanzen).
|
|
 |
|
|
|
Esztergom
Stadt mit 30000 Einwohnern. Esztergom im Donauknie ist der einsige Sitz der Árpáden-Könige, der bis heute das Zentrum der katholischen Kirche in Ungarn ist. Der Burghügel ist der an Sehenswürdigkeiten reichste Teil der traditionsreichen Stadt. Zu Besichtigung ist der mittelalterliche Königspalast, die älteste Steinfestung in Ungarn, in welchem das Burgmuseum des Ungarischen Nationalmuseums eingerchitet ist. Auf der Hochebene des Hügels wurde der monumtalste Bau der ungarischen katholischen Kirche, die Basilika errichtet. Die Vorgängerkirche, die uralte Sankt-Adalberts-Kathedrale wurde am Anfang des 11. Jahrhundert vom ersten ungarischen König, Stephan dem Heiligen gebaut. Daneben wurde im 16. Jahrhundert die sog. Bakócz-Kapelle gebaut, eines des wichtigsten Denkmäler der ungarländischen Renaissancearchitektur, die in der gegenwärigen Kathedrale in ihrer vollen Schönheit zu sehen ist. In der Basilika wurde die Schatzkammer der Kathedrale unterbracht, die die reichste Sammlung der ungarischen Kirchenkunst beherbergt. Im Primatenpalast befindet sich das Esztergomer Christliche Museum mit einem umfassandem Bild über die italienische Malerei, des Mittelalters.
|
|
 |
| |
|
|
|
|
|
Visegrád
Großgemeinde mit 1600 Einwohnern im Donauknie. Der historische Ort ist jetzt Erholungstätte. In der Zeit von Karl Robert war da die Hauptstadt von Ungarn und sie war der Bewahrungsort der Königsinsignien. Die untere Burg wurde im 13. Jahrhundert gebaut, um die Starße an der Donau zu sperren. Demselben Ziel dienten die Wasserbastei und die Zitadelle. Das östliche Schutzturm ließ Sigismund im 15. Jahrhundert bauen. Den Bau des königlichen Palastes (gotisch-renaissance, 14./15. Jahrhundert) begannen die Anjous; die Erweiterungen stammen von Sigismund und Matthias Corvinus. |
|
 |
| |
|
|
|
|
|
Győr
Die Stadt mit Komitatsrecht hat fast 130000 Einwohnern. Sie liegt im Herzen der Kleinen Ungarischen Tiefebene: die Wege führen von hier nach Norden in die Slowakei, nach Westen nach Österreich, nach Süden zum Balaton, nach Osten nach Budapest. Ihre zentrale Lage gewährte ihr schon in der römerzeit eine strategische Rolle. Das Zentrum mit Markt- und Mautrecht wurde Schritt für Schritt das Handelszentrum in Richtung Westen. In der Türkenzeit hatte die Stadt als Grenzfestung eine Schlüsselrolle, Europa zu schützen. Sie ist eine der in Baudenmälern reichsten Städte Ungarns. Für die Rekonstruktion der barocken Innenstadt erhielt sie den Europa-Preis des Denkamschutzes. Es lohnt sich in der Innenstadt mit den schönen alten Kirchen, Palästen, Museen, charakteristischen Eckerkern, engen Gassen zu bummeln. In den alten Straßen gibt es stimmungsvolle Gafés, Restaurants, Pensionen mit der berühmten Gastfreundschaft. Győr ist eine Festivalstadt, wo die Festivals ihre Programme von Frühling bis Spätherbst anbieten. |
|
 |
| |
|
|
|
|
|
Sopron
Stadt mit 53000 Einwohnern zwischen dem Neusiedler See und dem Soproner Gebirge am Bach Ikva. Sopron ist eine der bedeutestenden Erholungs- und Fremdenverkehsorte unseres Landes. Das Bild der Innenstadt wird sogar heute von zahlreichen mittelalterlichen Kirchen und Häusern mittelalterlichen Ursprungs mit Giebelwänden und breiten Innehöfen geprägt. Liebhaber der Gotik können sich an Wohnhäusern und Kirchen aus dem 13./14. Jh. erfeuen. Das Symbol der Stadt ist der Feuerturm, der seine heutige Form nach dem Brand 1676 erhielt. Am Hauptplatz lohnt es sich, die Ausstellung im Stornó-Haus zu besichtigen. Am Ursulaplatz ist das Laubenhaus bemerkenswert. Die Kirche der Ursulinerinnen wurde zusammen mit dem Kloster und der Kirche im 19. Jahrhundert im romantischem Stil gebaut. Die Paläste Esterházy, Erdődy, Széchenyi und Zichy-Meskó zeugen davon, daß Sopron ein beliebter Aufenthaltsort auch des ungarischen Hochadels war. |
|
 |
| |
|
|
|
|
|
Pécs
Pécs ist Komitats- und Bischofssitz am südlichen Fuße des Mecsekgebirges. Mit 162000 Einwohnern ist sie die fünftgrößte Stadt Ungarns. Die Stadt wurde von den Römern im 2. Jahrhundert gegründet, under den Namen Sophiane. Vom König Sankt Stephan, dem Staatsgründer, wurde 1009 ein Bischofssitz gestiftet, die Kathedrale im Romanstil wurde mehrmahls umgebaut. Die Blütezeit der Stadt war die zweite Hälfte der 15. Jahrhundert. Die Spuren der türkischen Besetzung in den 16./17. Jahrhundert sind an mehreren Stellen der Stadt zu sehen. Die Sankt-Augustinus Kirche wurde aus einer türkischen Moschee umgebaut. Weitere Sehenswürdikeiten: Liebfrauenkapelle am Berg, die einstige Paulinerkirche und Kloster aus der Mitte des 18. Jahrhundertes im Barockstil, Allerheiligenkapelle. |
|
 |
| |
|
|
|
|
|
Székesfehérvár
Stadt mit Komitatsrecht, mit 110000 Einwohnern. In Transdanubien auf halten Weg zwischen Budapest und Balaton. Eine der ältesten Städten von Europa, ehemaliger Königssitz. Zur Zeit der Landnahme hatte der vom Fürsten Árpád geleitete Stamm Sitz in der Umgebung. Hier war das erste politische Zentrzm Ungarns. Es war Krönungs- und Bestattungsort von Königen, wo Gerichtstage und Landtage gehalten und die sog. Goldene Bulle (1222) verkündet wurden. Ruinengarten an der Stelle der einstigen Basilika (1018-1038), mit Überresten der Kirche und der mittelalterlichen Stadtmauern. Sankt-Stephan-Kathedrale gotischen Ursprungs (1235), an der Stelle der über den Grab des Fürsten Géza errichteten Kirche. Heutige Form ab 1778. Sankt-Anna-Kapelle (gotisch, 1470). Karmelitenkirche (barock, 1748), römisch-katholische Kirche der Oberstadt (1840), Sankt-Johann- von Nipomuk-Kirche (barock, 1751), raizische Kirche (barock, 1771), Bischofspalast (Zopf, 1801), Rathaus (klassizistisch). |
|
 |
| |
|
|
|
|
|
Pannonhalma
Großgemeinde mit 3772 Einwohnern etwa 17 km südlich von Győr. Die Geschichte der Benediktiner Erzabtei (Teil des Welterbes) reicht bis zum Beginn der ungarischen Staatlichkeit zurück. Die ersten Mönsche waren vom Fürsten Géza geholt. Das Urgebäude der Abtei wurde um 996-1000 errichtet, die erste Steinkirhce war 1107 erbaut. Die ältesten Teile der heutigen Basilika stammen aus 1225. Die öffentichen Ausstellungen in der Abtei: Bibliothek, Gemäldegalerie, Schatzkammer, Antiqitäten- und Munzensammlung, Millenarisches Denkmal am Hügel bei der Abtei. Am dritten Hügel steht die Hl. Jungfrau-Kapelle, der Bestattungsort der Mönche. |
|
 |
| |
|
|
|
|
|
Tihany
Die einzige Halbinsel des Balaton ist besonders reich an Naturschönheiten und historischen Denkmälern. Die Gemeinde ist heute ein beliebtes Erholungsort mit 1300 Einwohnern. König Andreas I. erbaute hier 1055 die Begräbnisstätte seiner Familie, und auch das Kloster, wo er Benediktinermönche ansiedeln ließ. Die Grundunsurkunde in latainischer Sprache enthält bei den Flurbeschreibungen viele ungarische Wörter, deshalb gilt sie als wichtiges Sprachdokument der ungarische Sprache. Die in Burg umgebaute Festung konnten die Türken nicht erobern. Der Benediktinerorden erhielt wieder die Abtei, die im 18. Jahrhundert rekonstruirt wurde. Die 1752 erbauten zwei Türme der Kirche sind das Symbol der Halbinsel. Die bekanntesten Sehenswürkigkeiten in Tihany sind die Abteikirche und das Ordenhaus. Die Unterkirche (aus 1055) ist eine wohlerhaltene, dreischiffige, in romanischem Stil erbaute Hallenkrypta, die einzige unversehrt auf uns gebliebene Begräbnisstätte aus der Árpádenzeit. Hier ruht auch der im Jahre 1060 verstorbene König Andreas I. Die heutige Barokkirche und Kloster wurden zwischen Barockeinrichtung der Kirche wurden zwischen 1719 und 1760 erbaut, die imposante Barockeinrichtung der Kirche ist besonders schön. Im Kloster befindet sich die Galerie der Benediktinerabtei in Tihany, die jeden Sommer anspruchsvolle Ausstellungen beherbergt... |
|
 |
| |
|
|
|
|
|
Fertőd
Die Stadt mit etwa 3000 Einwohnern in der Nähe des Neusiedler Sees, entstand durch die Vereinigung der Gemeiden Süttör und Eszterháza. Der Ort wird jährlich von mehreren hunderttausen Touristen besucht: das Eszterházy-Schloß, das Versailles von Ungarn gehört zu Ungarns schönsten Barockanlagen. Eszterháza erlebte seine Glanzzeit in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, zur Zeit von Fürst Nikolaus Eszterházy. Joseph Haydn stand mehrere Jahrzehnte lang im Dienste des prachliebenden Fürsten, der ein großer Förderer der Künste war. Das Andenken des großen Komponisten bewahrt im Schloß ein Museum bzw. im Musikhaus (in seinem einstigen Wohnhaus) ein Gedenkzimmer. Im Musikhaus wurde vor einigen Jahren auch eine ortsgeschichtliche Sammlung untergebracht. Die weiteren Bestandteile der Schloßanlage wie die Reitschule, das Internat, das Grenadier-Haus, der unter Naturschutz stehende Park, der Schönheiten von Versailles beschwört, sind ebenfalls besondere Sehenswürdigkeiten. |
|
 |
| |
|
|
|
|
|
Balatonfüred
Kleinstadt mit 135000 Einwohnern, Zentrum des nordöstlichen Teils des Balaton, Ungarns erster Kurort. Die Siedlung wurde am Sanft neigenden, breiten, sonnenbeschienenen Hang der Balaton-Riviera erbaut. An den Südhängen der Hügel reihen sich Wein- und Obstgärten. Die Stadt ist Zentrum der historischen Weingegend, die nach ihr bekannt ist. Der Kurort verdankte paradoxerweise nicht dem Balaton, sondern den kohlesäurehaltigen Quellen, die am Ufer des Sees entspringen, seinen Rang. Die heilende Kraft des Wassers wird im Herzkrankenhaus sogar heute zur Behandlung von Herz- und Gefäßerkrankungen gebraucht. 1826 vernichtete ein Großbrand die Mehrheit der Gebäude, deshalb entstand das heutige denkmalgeschützte Bild der Stadt. Das Bad erlebte seine Glanzzeit während der Jahre des ungarischen Reformzeitalters, 1831 wurde sogar ein Theater errichtet. Die Abtei von Tihany ließ sein Gut um die Badeanlage parzellieren. Damals begann der Bau von Villen, die überwiegend sogar heute stehen. Das älteste Baudenkmal von Balatonfüred ist die bereits 1211 erwähnte St.-Michaeliskirche, die auf Resten einer römischen Villa errichtet wurde. Im Stadtzentrum der Altstadt von Füred steht die klassizistische, 1830 geweihte reformierte Kirche. Das heute bestehende Brunnenhaus wurde 1853 über der Lajos-Kossuth-Quelle, die in der Mitte von Gyógy tér steht, errichtet. Die ältesten Teile des Kursalons (heute Kursaal) wurde 1878 vollendet. Die einzigartig schöne, mit Platanen bepflanzte Tagore-Promenade wurde 1863, nach Eröffnung des Sió-Kanals errichtet. Die ausgestellten Kunstwerke machen einen richtigen Sklupturenpark aus der Promenade. Ein typisches Gebäude der Siedlung ist die1864 gewaeihte klassizistische Rundkirche. |
|
 |
| |
|
|
|
|
|
Herend
Gemeinde mit 3400 Einwohnern 17 km westlich von Veszprém an der Landstarße 8. Der Rechtsvorgänger der weltberühmten Porzellanmanufaktur wurde von Vince Stingl 1826 gegründet. Die Porzellanfabrik mit dem Porzellanmuseum kann nur mit besonderer Erlaubnis besucht werden. Das Porzellanmuseum gibt einem Überblick über die 170 jährige Vergagenheit des Betriebes. Im Dorf befindet sich auch ein deutsches Heimatmuseum. |
|
 |
| |
|
|
|
|
|
Keszthely
Eine Siedlung mit beinahe 23000 Einwohnern im nordwestlichen Eck des Balaton. Eine der meistbevölkerten Städte des Nordufers, ein traditionsreiches Kultur- und Unterrichtszentrum, Universitätsstadt. Wegen der stimmungsvoll altertümlichen Stadtilds, der Kunstdenkmäler, der hervorragenden Kulturveranstaltungen und der Nähe von Hévíz ist Keszthely derzeit einer der meistbesuchten Orte am Balaton. Die Römer bauten im 4. Jahrhundert während der Herschaft von Kaiser Constantinus II. auf dem Gebiet des heutigen Fenékpuszta eine große Festung. Diese Burg verteidigte die Kreuzung von Handels- und Kriegsstraßen. In den Jahrhunderten der Völkerwanderung lösten Hunnen, Ostogoten, Langobarden, dann die Awaren die römischen Legionen ab. Keszthely war in der Árpádenzeit villa regia königliches Dorf. 1421 wurde der Ort bereits als Marktflecken erwähnt. Während der Türkenherrschaft wurden das Kloster und die Kirche im Herzen der Stadt zu einer Festung umgebaut. Am Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Familie Festetics Besizter von Keszthely. Die ließen 1745 ein pächtiges Schloß erbauen und verlegten das Zentrum ihrer Güter hierher. Kristóf Festetics stieftete 1759 ein Krankenhaus, Pál Festetics 1772 ein Gymnasium in der Stadt. Graf György Festetics grünsetet 1797 das Georgikon, Europas erste höhere Agrarlehranstalt, die anfägnlich nur dem Gut Fachleute bildete, erwarb dennoch bald national Bedeutung. Der Hauptplatz der Stadt wird von der gotischen Pfarrkirche und dem daneben stehenden Gymnasium geprägt. Die Kirche, die bereits 1386 existierte, wurde für den hierher angesidelten Franziskanerorden gebaut. Neben ihrem Chor sind die flächmäßig größten gotischen Malereien zu sehen. Die Kirche wurde nach der Türkenzeit im Barockstil erneuert, der neogotische Turm in den 1880er Jahren angebaut. Die prägenden Gebäude in der Fußängerstraße, die vom Hauptplatz in Richtung Norden ausgeht, wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gebaut. Auf dem Hof des Barockbaus mit Arkaden befindet sich die Synagoge, an deren Stelle bereits 1769 ein jüdisches Gebetshaus stand. Die Fußgängerstraße führt zum Haupteingang des Festetics-Schlosses. Das wunderschöne Barockgebäude ist das drittgrößte Schloß des Landes, ein richtiger Magnatenpalast. Im Gebäude, dessen Mauern das Helikon-Schloßmuseum beherbergen, befinden sich 101 Räume. Im Südfliegel liegt der 1801 ihrer Originaleinrichtugn prangt. Außer dem Räume mit zeitgenössischen Möbeln eingerichtet. Im einstigen Speisesaal werden Konzerte von nationalem Rang veranstaltet, im Korridor, der dazu führt, sind die schönsten Zerwaffen des Nationalmuseums zu sehen. Die Windischgrätz-Trophäensammlung kann in einem besonderen Ausstellungsraum besichtigt werden. Der Schloßpark steht unter Naturschutz. |
|
 |
| |
|
|
|
|
|
Kőszeg
Stadt mit 12000 Einwohnern an der Voralpen. Die Burg wurde 1832 unter der Führung von Miklós Jurisics gegen die Türken erfolgreich verteidigt. Die Festung wurde nach dem Mongolenstrum erbaut, heute befindet sich ein Museum unter ihren Mauern. Sehenswürdigkeiten: Sankt-Emmerich-Kirche (gotisch-Renaissance, 1618), Sankt-Jakob-Kirche (spätgotisch, 1407). Rathaus aus dem 16. Jahrundert, nach einem Brand (1720) im Barockstil restauriert. Laubenhaus (im 18. Jahrhundert auf der Stadtmauer errichtet), heute Archiv. Sgrafitto-Dekoration der ehemaligen Pfarrei aus 1570 und 1668. Mehrere Wohnhäuser aus dem 17./18. Jahrhundert sowie das Apothekenmuseum sind eine Besichtigung wert. |
|
 |
| |
|
|
|
|
|
Tokaj
Stadt mit 5400 Einwohnern an der Theiß, bei der Mündung des Flusses Bodrog. Der weltberühmte Weingebiet wurde nach ihm benannt. Aus der ehemaligen Festung beim Zusammenfluß der Bodrog und der Theiß sind nur noch Ruinen übriggeblieben. Das Rákóczy-Dessewffy-Schloß ist eines der schönsten Gebäude von Tokaj (1700). Ausstelungen: Tokaj-Museum mit weinkundegeschichtlicher, bedeutender kirchengesichtlichen und Kunstsammlung. Kellermuseum und Presshausmueum der Weinkultur. Am Theißufer gibt es Möglichkeiten für Campen, Wassertouren, Angeln und Promenaden-Schiffahrten. |
|
 |
| |
|
|
|
|
|
Kalocsa
Stadt mit 18000 Einwohnern am Südende des Flachlandes von Solt. 1009 gründete hier König Sankt Stefan ein Erzbistum. Der erste Erzbischof war Astrik, der dem König eine Krone vom Papst brachte. Der Erzbischofspalast wurde an der Stelle der alten Burg von 1760 bis 1766 im Barockstil erbaut. Seine Bibliothek hütet 100000 Bände, davon 56 Kodizes und 508 Wiegendrucke. Die Vorgängerin des Kathedrale wurde zur Zeit des Mongolenstrumes verwüstet. Das Heutige Barockgebäude wurde von 1735 bis 1754 gebaut. Im Károly-Viski-Museum befindet sich eine Ausstellung, die örtliche Volkstrachten, Lebensweise sowie interessante mineralogische und numismatische Objekte vorstellt. Kalocsa ist das Zentrum der ungarischen Paprikaproduktion und -verarbeitung. Das Gewürzpaprikamuseum stellt die Geschichte des Paprikaanbaus in Ungarn dar. |
|
 |
| |
|
|
|
|
|
Hortobágy
Geimeinde mit 1750 Einwohnern, 35 km westlich von Debrecen. Ihr Gebiet ist eine Gras und Salzsteppe zwischen der Theiß und der Landaschaft Hajdúság. Die ist nach der Regelung der Theiß (in den 1840er Jahren) zu Mitteleuropas größter Puszta geworden. Die Landschaft ist bestandteil des Welterbes. Ihre Fläche beträgt 80000 Hektar und steht unter Naturschutz. Typische Gewerbe sind Viehzucht, Pferdezucht, Fischfang und Erhaltung der urtümlichen ungarischen Haustiere. Früher befanden sich hier mehr als 50 Siedlungen. Sehenwürdigkeiten: die Hortobagyer Csárda (barock aus 1781, 1830 umgebaut), die berühmte Brücke mit neun Bögen, neben welcher der Jahrmarkt an der Brücke stattfindet, Hirtensmuseum und die Nationalparkausstellung Körszín sowie das erste Naturschtzgebiet dieser Kategorie, wo mehr als 230 geschützte Vogelarten leben. |
|
 |
| |
|
|
|
|
|
Miskolctapolca
Der an Naturschönheiten reiche Badeort gehört zur Stadt Miskolc. Er hat ein einzigartiges Thermal-, Höhlen- und Teichbad, sowie Heilquellen, mit einer Temperatur von 27-31 °C. In der 5,7 Hektar großen Parkanlage gibt es ein Strandbad und einen Runderteich. |
|
 |
| |
|
|
|
|
|
Ják
Gemeinde mit 2182 Einwohnern 12 km südlich von Szombathely. Im Dorfzentrum steht ein europaweit bekanntes Denkmal unserer Baukunst aus der Árpádenzeit, die romanische Abteikirche der Bedediktiner (1256). Das Ordenshaus wurde im Jahre 1214 neben der Patronatskirche gebaut, gegenüber steht die Sankt-Jakobskapelle. |
|
 |
| |
|
|
|
|
|
Kecskemét
Stadt mit Komitatsrecht, mit etwa 110000 Einwohnern, Zentrum der Donau-Theiß-Zwischenstromlandes. Kirchliche Sehenswürdigkeiten: Großkirche im Barockstil, Piaristenkirche und Ordenshaus (barock), reformeirtes Altkolleg (klassizistisch) reformierte Kirche (mehrmals umgebaut), griechisch-ortodoxe Kirche (klassizitstisch), Sankt-Nikolaus-Kirche (barock), ehemalige Synamgoge (maurisch-romantisch), heute als Haus der Wissenschaft und Technik renoviert, evangelische Kirche (romantisch). Bemerkenswerte volkstümliche Gebäude im Jugendstil sind das Rathaus und der Palast Cifrapaolta. Im ehemaligen Franziskanerkloster (1736) wurde das Zoltán Kodály Musikpädagogisches Institut untergebracht. |
|
 |
| |
|
|
|
|
|
Szekszárd
Stadt mit 37000 Einwohnern. Sitz des Komitats Tolna. König Bela I. gründete hier eine Abtei, deren Ruinen sogar heute auf dem Hof des ehemaligen Komiatshauses in klassizistischem Stil zu sehen sind. Die katholische Kirche im Zopstil (1802) ist einer der größter einschiffiger Sakralbauten Mitteleuropas. Die barocke Dreifaltigkeitsstatue erinnert an die Pestepidemie 1738-40. Die Kapelle der Heiligen Johannes und Paulus wurde 1760 erbaut. Die Eremitenkapelle, die als alte Wallfahrsstätte gilt, steht an der Grenze des Stadtteils im Tal des Bachs Séd und der Hügel, die mit Weinstöcken bedeckt sind. |
|
 |
| |
|
|
|
|
|
Szombathely
Stadt mit Komitatsrecht, mit 83000 Einwohnern. Sitz des Komitats Vas. Szombathely ist eine der bestimmenden Siedlungen in West-Transdanubien. Sie wurde unter der Herrschaft des römischen Kaisers Claudius im Jahre 43 n.Cht. gegründet. Die Bernsteinstraße und die regende römische Kultur haben einen bedeutenden Enfluß auf ihre Geschichte gehabt. 1009 wurde die Stadt vom König Stephan I. dem Bistum von Győr untergeordnet. Der Landtag des Jahres 1587 hat das Kapitel von Vasvár nach Szombathely übergesetzt, so ist die Stadt allmählich zum Komitatssitz geworden. 1777 ist die Stadt laut einer Order von Maria Theresia zu einem selbständigen Diözäsansitz geworden. Die Berühmte Barcokgebäudengruppe am Kirchplatz, eine besonders wichtige Sehenswürdigkeit der Stadt, ist dem Bischof János Szily zu verdanken. Die einstige Savaria ist heute die Stätte von zahlreichen Veranstaltungen von internationalen Ruhm, ein Handels-, Unterrichts- und Wirtschaftszentrum. |
|
 |
| |
|
|
|
|
|
| |
|
|
| |
|
|
|
|
|
| |
|
|
|